Winterliche Nachrichten

IMG_6743                              Liebe GemüseliebhaberInnen,

nun habe ich es viele Wochen nicht geschafft zu berichten, was nicht daran liegt, dass so viel zu tun ist auf dem Feld; sondern eher daran; dass eben nicht mehr so viel passiert. Doch nun hat sich auf alle Fälle genug getan, dass ich ausführlich davon schreiben kann. Ich fange mal Ende November an, als es den ersten richtigen Frost gab, und der Boden unter den Füßen nicht mehr nachgegeben hat. Ein schöner klarer, sonniger Morgen war es, als wir alle Chicorée-Wurzeln ausgegraben haben. Anschließend haben wir die Blätter entfernt und die Wurzel eingekürzt, um sie dann in Eimer zu stecken und mit Sand zu bedecken und zu treiben. (Als wir zuletzt im Keller nachschauten, waren schon die ersten gelben Spitzen zusehen – im neuen Jahr wird’s also Chicorée geben!)

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Ganz besonders ist es auch die gefrorenen Kristalle zu betrachten, wenn alle Konturen so klar erscheinen. Auf den unteren Bildren sieht man zum einen Wurzelpetersilie, Haferwurz und Pastinaken, welche im Kleingarten stehen; sowie ein recht frisch eingesätes Getreidebeet (neben dem Kohl, welcher zu diesem Zeitpunkt noch stand).

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Die Kohlernte erfolgte in zwei Etappen. Zunächst einmal waren der Wirsing, sowie Lagerkohlrabi (Superschmelz) und Kohlrüben (auch Wruke genannt) dran und dann etwa eine Woche später haben wir recht spontan (da mehrere Tage hintereinander -6°C angesagt gewesen waren) den Weis-, Rot-, und Spitzkohl geerntet,welche sich nun im Keller türmen.

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Ja, während die Kaninchen noch recht lange auf dem Feld herumgesprungen sind was sie auch gut vertragen haben, da sie sich ein sehr dichtes Winterfell zugelegt haben (nun sind sie zu Marian auf den Balkon in einen schönen,geräumigen Stall umgezogen); haben wir es uns im Keller „gemütlich“ gemacht, zumindest mittwochs.

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Ansonsten waren die Tage eher grau, regnerisch und windig und am liebsten wäre ich leicht wie eine Feder gewesen,oder hätte gern schweben gekonnt, um beim Betreten des Feldes nicht einzusinken. Doch viel zu tun haben wir direkt auf den Beeten auch nicht mehr. Scheinbar ohne Ende haben wir Gründüngung ausgesät, teilweise auch schon recht spät, doch sind auch diese, wie hier das Klee-Gras (auf dem ehemaligen Spinatstück, welches nun auch zwei Jahre stehen wird) noch sehr gut aufgegangen.

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Zudem haben wir alles, was wir an Mulchmaterial finden konnten zusammen getragen, doch konnten wir damit gerade mal, vielleicht 1/4 des zukünftigen Zwiebelbeetes bedecken (doch immerhin!) Die Kräuter sind nun zugedeckt und der Kompost ist schön aufgesetzt. Den Kompost haben wir dieses Jahr auch endlich präpariert, teilweise mit selbst hergestellten, vegetabilen Präparaten (Löwenzahn,Eichenrinde, Brennnessel, Kamille, Schafgarbe, Baldrian). Zudem haben wir es geschafft das Schachtelhalm-Präparat auszubringen, welches vorbeugend gegen Pilzerkrankungen (wie z.B. die Krautfäule bei den Tomaten, welche sich dieses Jahr so massiv bei uns ausgebreitet hatte) angewendet wird.

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An irgendeinem der letzten windigen Tage hat es noch eine kleine Überraschung gegeben-  und das Kompostklo ist in Richtung Hartriegel gewandert. Höchste Zeit wird es also, die Bauarbeiten daran fortzusetzen, im nächsten Jahr. Schon seit einiger, langer Zeit hatten wir uns das Projekt „Garten schick“ vorgenommen und haben nun in der letzten Woche damit begonnen, d.h. wir haben alle Baumschosser entlang des Gartenzaunes (es waren ziemlich viele) ausgegraben, sowie zwischen Apfel- und Kirschbaum vor der Wekstattlaube und seit dem ist der Kleingarten deutlich größer geworden! Um ihn noch ein bisschen zu pflegen, könnte man noch die Brombeere rausmachen, den alten Kompost auflösen, den Ahorn hinter der Küchenlaube ausgraben usw. Es ist wirklich kurios, denn es fällt immer noch etwas ein, was man noch machen könnte. Die Geländepflege bietet dafür ein weites Feld.

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Doch nun kehrt erst einmal Ruhe ein. Zwischen Weihnachten und Heilige Dreikönig machen wir Pause. In der letzten Woche haben wir jedoch schon die Anbauplanung für das Kommende Jahr 2015 vorbereitet und sind sozusagen gut vorbereitet (gärtnerisch gesehen, was z.B. das Land finden oder auf der Fläche bleiben betrifft, sind für nächstes Jahr noch ein paar Wünsche offen….)

In diesem Sinne wünsche ich alles schöne Feiertage, einen guten Rutsch, Erholung und Ruhe.                                                                    Bis zum nächsten Jahr, es grüßt, Charlotte

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Es fröstelt.

 

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grau und nieselig und kalt meldet sich seit ein paar Tagen der November. Am Montag hingegen konnte ich mich beim photografieren noch an herrlichem Sonnenschein erfreuen. In der Nacht zuvor hatte es Frost gegeben, sodass Laub und Gras von einer funkelten und glitzernden  Schicht umgeben waren. Nun ist auch die Temperatur des Bodens gesunken und wir haben in den letzten Tagen den Sellerie, den schwarzen Rettich und die Kohlrüben geerntet und im Keller untergebracht. Immer weniger wird es, was noch auf dem Feld stehen bleibt.

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Die Zucchini und Sonnenblumen sind nun abgeräumt (man sieht die Haufen zwischen den Gründünnungen, welche schön grün den Boden bedecken) und auch die Paprika haben ihre Blätter gelassen. Nun kann der gesamte Nachtschatten-Block bald bearbeitet werden. Wir werden versuchen, ihn ganz flach zu feldhacken.

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Des weiteren haben wir den Beerenobst-Streifen bearbeitet, sodass sie Sträucher und der Rhabarber wieder Luft haben. In der Verlängerung an das Rote Bete-Beet haben wir noch einen Meter drangesetzt, der nun umgegraben über den Winter liegen bleibt. Somit haben wir im nächsten Jahr noch ein bisschen mehr Beetfläche. Ein Gedanke war, an das Ende zur Strasse, bzw. in Richtung Hecke einen „Puffer-Strefen“, als Klau-Schutz anzulegen. Dort sollen dann Blumen, Kräuter, bzw. etwas hochwachsendes stehen, um die Einsicht auf das gute Gemüse zu erschweren.

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Das Getreide ist gut aufgegangen und muss nun bald nocheinmal gehackt und gejätet werden, damit es sauber ins Frühjahr geht. Das frisch eingesäte Getreide haben wir mit rotem Hartriegel abgedeckt, denn die Krähen kreisen über dem Feld und picken alle Körner und Samen heraus (vor allem aus der jüngst eingesäten Gründungung), die nicht geschützt sind.

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Wir haben nun dank drei fleißigen Baubegeisteren neue, stabile Holzkisten (nun brauchen wir nur noch ein richtiges Kistenlager, den unter dem Dach dümpelt es doch immer wieder zu), welche sich zur Sellerie-Ernte schon sehr bewährt haben. Ansonsten sind wir weiterhin am Laub und Mulch sammeln, um wie hier, freie Beetflächen zwischen Salat und Kresse abzudecken. Daneben sieht man die rot/gelb gewordenen Erdbeeren.

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Auch noch in dieser Jahreszeit gibt es einiges zu entdecken; mit manchem rechnet man, anderes ist hingegen etwas überraschender. So haben nun die Winterzuckererbsen (Ende Oktober gesteckt) ihre ersten Blätter aus der Erde gesteckt und stehen nun,  in Reih und Glied da. Mit grünem Himbeergestrüpp, mitsamt roten Beeren hatte ich beim herumstreifen allerdings nicht gerechnet. Ich war animiert, sie von dem Hartriegel zu befreien, der sich in den letzten Jahren stetig breit gemacht hat und das beernten der sich selbst verbreitenden Himbeeren schwer gemacht hat. Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr besser aussieht!

IMG_6668  IMG_6679Nun, da die Beetbearbeitung immer weniger wird, werden wir hoffentlich auch immer öfter zur Geländepflege kommen, denn es gibt noch viele unerschlossene, oder wieder zugewucherte Ecken auf dem Feld. Zu ernten sind noch der Chicorée, Superschmelz und Kohl, welche gerade noch auf dem Feld stehen. Vieles hat sich schon in den Winterschlaf begeben, so auch Spargel, Muskatellersalbei und Bux. Gut mit Laub bedeckt, stehen sie im Beet im Garten.

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Es wird ruhiger.

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nun ist der Herbst wirklich eingezogen, mit ein wenig Frost, weiterhin viel Sonnenschein und uns Unmengen an gelb-goldenen Blättern. Die Kapuzienerkresse lässt Blüten und Blätter hängen, an sonnigen, sowie an trüben Tagen leuchten die Bäume und der Kompost ist mal wieder ein Stückchen weiter gewandert.

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Es wir ruhiger auf dem Feld, auch die Tiere ziehen sich zurück, gerade an leicht trüben Tagen, wie es gestern der Fall war, ist es sehr still auf dem Feld. Und auch wir vollbringen gerade keine „großen“ Taten mehr, sondern frickeln eher an Kleinkram herum, bzw. bereiten weiter die Beete  für den Winter vor. Und ehe man sich es versieht ist es schon wieder fünf Uhr und dunkel, zu dunkel um weiter zu arbeiten…

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In den letzten Tagen haben wir die Gründungung noch einmal gemäht und Laub gesammelt. So haben wir nun schon einen kleinen Haufen beisammen, der uns dann zum Mulchen  der Beete dienen wird. Die Wege des Winterzuckererbsen-Beetes habe wir mit den abgestorbenen Maispflanzen gemulcht und seit letzter Woche sind die Erbsen gesteckt und ruhen in der Erde. Der weil sind wir fleißig am Feldsalat jäten.

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Die Chilis sind geerntet und hängen nun im Bauwagen zum trocknen, ebenso wie die Süßlupinen. Diese haben wir relativ spät erst gesteckt und es war unsicher, ob sie überhaupt noch zur Reife kommen. Teilweise hat es geklappt und der andere Teil hängt nun, zum trocknen und Nachreifen.

Das soll es für heute von mir gewesen sein,

Mit herzlichen Grüßen, Charlotte

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Güldener Herbst

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der Oktober hat uns noch ein paar warme, sonnige Tage gebracht, welche sehr genossen uns genutzt wurden, zum Beispiel für die Ernte der Roten Bete und das anschließende Erntedankfest. Während am Vormittag nur vereinzelte Helfer mit da waren, kam kurz nach Mittag ein ganzer Schwung und ehe man es sich versah, war alles geschafft. Nun ist das Beet leer geräumt und wir haben es in der letzten Woche auch schon gekrallt. Nachdem es noch ein bisschen gelegen hat, wollen wir noch Gründüngung einbringen, welche ja sozusagen der Wintermantel fürs Beet ist.  Unser Erntedankfest war ein sehr geselliges Beisammensein , viel Geplauder und Gespräch, Verköstigung und Spielereien.

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Schön anzusehen sind in diesem Jahr der Palm- und Grünkohl, welche sich zu kleinen, doch mächtigen Bäumchen entwickelt haben (vor dem Grünkohl stehend, schaut man wie in ein grünes, wogendes Meer). Während der Palmkohl nicht frosthart ist, schmeckt der Grünkohl erst richtig nach dem ersten Frost (doch wer weis, wann es zu diesem kommen wird, bisher fühlt es sich noch nicht so an).  Und das Wintergetreide hat sich aufgerichtet. Es wird den Winter über stehen bleiben und sich im kommenden Jahr weiterentwickeln. Hier auf dem Bild ist der Winterroggen, dessen (mich faszinierende) Farbgebung beim Keimen eine Mischung aus tiefem Rot und hellem Grün ist.

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Ein ganz besonderes Vergnügen ist das pulen der Trocken- und Sojabohnen, vor allem der „Sanguigno“s welche eine sehr abwechslungsreiche und farblich variable Musterung haben. Bis zum Wochen ende standen die Pflanzen noch auf dem Feld, im Hintergrund sieht man den zweiten Spinat- und Feldsalatsatz.

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 Schon vor ein paar Wochen haben wir die Wintersalate gepflanzt, welche zum Glück alle aufs Beet gepasst haben und auch sehr gut angewachsen sind. Allerdings gibt es vermehrt Pflanzen, die absterben. Wenn man ein bisschen gräbt, findet man unter den Wurzeln liegend den Grund dafür. Es sind Engerlinge oder auch Raupen der Gemüseeule, welche zudem noch die Raben zum picken verleiten. Doch wir haben viele Salate gepflanzt, von denen hoffentlich mehr als letztes Jahr über den Herbst und Winter kommen.

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Im Moment gibt es viel zu pulen und zu dreschen. So war Katja letzte Woche da, um sich dem Lein zuzuwenden. Dieser muss zuerst grob gedroschen, bzw. mit einem Pfannwender abgestrichen werden, dann zerrieben und immer feiner und feiner gesiebt und gepustet werden, bis man ein paar Leinsamen in der Hand hat. Eine langwierige, meditative Aufgabe, bei welcher man die Technik immer noch ein bisschen optimieren möchte. Und am Ende die Ausbeute sehr zu schätzen weis.

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Nun, noch ein Bild vom goldenen Herbst: der Ontario-Apfelbaum im Garten, welcher auch in nächster Zeit noch geerntet wird. Ansonsten stehen in nächster Zeit Beetbearbeitung, insofern es nicht zu nass ist, und Aufräumt- und  Sortieraufgaben an, der Herbstputz sozusagen, damit es den Winter über ruhig liegen kann.

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Möhrenernte.

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Liebe GemüseliebhaberInnen,

in den letzten Wochen kam es uns manches Mal so vor, als sei gar nicht so recht etwas zu tun – und dann kam eine Kleinigkeit nach der anderen und „fertig“ geworden sind wir oft trotzdem nicht. Es ist die Zeit, in welcher deutlich zu spüren ist, dass dieses Jahr zu Ende geht und das Kommende schon vorbereitet werden möchte. So haben wir nun (nach einem schweren Jahr, diesbezüglich) die Tomaten entfernt und auf den Kompost verfrachtet, nachdem diese schon sehr früh und vehement von der Braunfäule befallen wurden. Im Gegenzug sind nun in Valentins-Garten einige neue Beerensträucher gepflanzt.

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 In den letzten zwei Wochen haben wir uns oft gesehen, zum einen am letzen Sonntag, um die bisherige Saison zu besprechen, während wir Saatgut-Bohnen gepult haben und zum anderen zur Möhren-Ernte, am letzten Sonntag.

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Mit wechselnder Besetzung habe wir im Laufe des Tages  immer weiter vorgearbeitet und nun sind die „guten“ Möhren schon im Keller verstaut, während die „B-Ware“ in den nächsten Wochen in euerer Küche landen wird. Da wir die Rote bete nicht mehr geschafft haben, werden wir am kommenden Sonntag, vor unserem Erntedankfest, gemeinsam mit der Ernte beginnen, und schauen, wie weit wir kommen.

 

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Amschließend hat Hendrik auf dem Möhren-Beet den ersten Fahrradmaschinen-Versuch gemacht, bestehend aus einer Seilwinde, welche am Rande des Bettes angepflokt war und einer Meyerhacke. Der Versuch war insofern erfolgreich, dass es im Prinzip funktioniert hat! Und nun gibt es noch einiges auszuklügeln.

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In Vorfreude auf kommendes Wochenende und darauf hinweisend, dass es im Moment viel Spinat gibt, der verzehrt werden möchte!                                                   Eure, Charlotte

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dem dieb (noch nicht) auf der spur

IMG_5957                                                        Liebe GemüseliebhaberInnen,

nachdem nun die Apfelsaftpflück und -press Aktion, mit einigen Widerständen und Ungereimtheiten doch geglückt ist (die Flaschen sind gut verwahrt und können abgeholt werden), geht es weiter mit den Besonderheiten und Herausforderungen im Gärtner-Alltag zur Zeit der Ernte. Besser gesagt, die Zeit, bis zum Beispiel Möhren und Rote Bete tatsächlich geerntet und eingelagert sind. Denn bis dahin wird unser Feld manchmal verkannt und als ein Selbstbedienungsladen angesehen. Was uns Detektive natürlich auf den Plan ruft. Bisher haben wir jedoch noch keine Hinweise; doch Maßnahmen zum Schutz des Gemüses sind uns zahlreiche eingefallen. Eine haben wir mit dem Entfernen der Brombeerhecke unterm Walnussbaum verbunden, und das Gestrüpp zum schließen der Hecken-Eingänge verwendet (was allerdings nicht viel genützt hat, bisher wurden Möhren, Kohlköpfe und Sellerieknollen entwendet).

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Doch der Walnussbaum ist frei und Nüsse sind schon ein paar gesammelt. Und die Kürbisse haben wir rechtzeitig in Sicherheit gebracht, denn wie sie so leuchtend orange auf dem Feld lagen, wäre wohl der ein oder andere mitgegangen.

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Doch es wächst und gedeiht noch einiges, z.B. Friese- und Endiviensalate, sowie (neben dem üppigen Kohl) Asiasalate, Kresse und Rauke, welche schon nacheinigen Tagen keimte. Außerdem hängen neuerdings vermehrt Bändchen an bestimmten Reihen. Dort darf geerntet werden, bei den Kohlrabis gern die größten und schönsten zuerst. Der daneben stehende Blumenkohl rappelt sich auch und man kann schon einzelne Röschen finden. Die lieben Hasen stehen nun auf der Gründüngung und haben sich an die große Portion Klee ohne weitere Magenbeschwerden gewöhnt. Unsere Spezial-Klee-Gras-Mischung ist nun, nach all den Brombeeren, das Belohnungsfutter, sozusagen.

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Man merkt schon deutlicher den Herbst, auch wenn wir die Tage nocheinmal mit sommerlichem Wetter beschenkt werden, so ändern sich doch Farben und Stimmung. Der frisch austreibende Mangold hingegen sieht ganz jung aus. Letzte Woche haben wir den „Glatten Silber“ gemulcht, damit er den Winter gut übersteht und auch im nächsten Frühjahr austreiben kann. Die weißen Blüten, die man hier sehen kann, sind die der Möhren, welche eigentlich erst im zweiten Jahr blüht. Doch die „Colorada“ (eine bunte Sorte) ist in diesem Jahr schon geschossen und so haben wir ein Möhrenblütenmeer (welche sich in der Vase auch ganz gut halten). Mit den Schnittblumen geht es jedoch langsam dem Ende zu, die Sonnenblumen lassen die Köpfe hängen und gestern haben wir festgestellt, dass auch die Zucchini-Pflanzen auch schon alt und müde aussehen.

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Doch Postelein und Feldsalat wachsen langsam und beharrlich weiter (im Vergleich zum letzten Beitrag) :

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Für diese vergangene Woche wäre damit alles gesagt. Weiter geht es mit dem Erntedankfest, morgen (19.09), dem Gemeinschaftstreffen (vermtl. 28.09) und der großen Ernte (05.10)!

Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen Grüßen, Charlotte

 

 

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IMG_5625  IMG_5769 Liebe GemüseliebhaberInnen,

sonnig und regnerisch waren die letzten Wochen und immer mehr bekommen wir den Herbst zu spüren und bemerken wie sich dass Gartenjahr langsam dem Ende neigt. Man merkt es daran, dass wir zum einen schon zurück blicken und resümieren, was gut und was weniger gut geworden ist und zum anderen daran, dass auf die abgeernteten Beete nun Gründüngung einsäen, bzw. Wintersalat, wie Feldsalat und Postelein, sowie Spinat.

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Die Zwiebelernte ist dieses Jahr zum Beispiel gut gewesen, die Kisten stapeln sich noch immer im Bauwagen und auf die Zwiebelfläche haben wir nun Gründüngung gesät, die dank der großen Feuchtigkeit auch schon gut aufgegangen ist.

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In der letzten Woche haben wir mit der Apfelernte in Katjas Garten begonnen und den Baum abgeerntet. Nun haben wir schon einige Kisten Tafeläpfel zum einlagern und jede Menge Äpfel mit Stellen für die nächsten Wochen zum verzehren und zum Apfelsaft pressen.

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Schon ein paar Tage her ist die Kartoffelernte, welche eher mittelmäßig ausgefallen ist, wobei uns aufgefallen ist, dass dies auch Sortenabhängig ist. Zudem war es teilweise doch sehr trocken und wir hatten in diesem Jahr recht viele Kartoffelkäfer (die übrigens noch immer dabei sind, sich zu vermehren). Die Paprikapflanzen haben sich jedoch nach anfänglichen Schwierigkeiten gerappelt und hängen voller Früchte. Die Blüten, die hier auf dem Bild noch zu sehen sind, haben wir in der letzten Woche ausgeknipst, damit sich die noch verbleibenden Früchte gut entwickeln und reif werden.

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In Valentins Garten hat sich nun auch einiges getan. Zum einen sind die Erdbeeren für das nächste Jahr gepflanzt und schon mehrmals gehackt worden. Einige sind auch nicht so gut angewachsen, doch im Großen und Ganzen stehen die Pflanzen gut da. Des weiteren stehen dort der Mangold für nächstes Jahr und nun auch ein paar weitere Rhabarberpflanzen, welche unter der Tanne, etwas erhöht und begrenzt von Birkenstämmen stehen.

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In diesem Sinne: es geht voran, auch das kommende Jahr ist schon vorbereitet und im Blick. Es grüßen die Gartenzwerge, und auf baldiges Sehen und Ernten, Charlotte.

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Seit Ende Juli.

 

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nun ist die große Erntezeit angebrochen.  Gleichzeitig merkt man schon deutlich, dass die Höhen des Sommers vorüber sind. Die Tage werden kürzer, das Licht verändert sich und Sonne und Wolken wechseln sich, durch den Wind bedingt, beständig ab.  Und wie es bei jedem Wetter so ist, ist es auch bei diesem: den einen Pflanzen gefällt es sehr gut- den anderen weniger. Man könnte sagen, es ist richtiges Kohlwetter gerade. Jeden Tag kann man mehr beobachten, wie sich die Köpfe ausbilden. Anderen, wie zum Beispiel den Tomaten, hat die kühle Nässe weniger gut getan und leider sind nun nicht mehr nur die Blätter von der Braunfäule befallen. Auch die Früchte haben teilweise braune Flecken bekommen. Und auch die Gurken sehen größtenteils leider nicht mehr so gut aus, wie hier auf dem Bild, sondern eher welk. (Auf dem Bild sind gut zu sehen, die Erbsen, die schon wieder hervorsprießen, da wir die Gurken mit dem Erbsen-Reisig gemulcht hatten).

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Wenn man hier und dort zwischen die Kürbis-Pflanzen schaut, wird man manchmal schon sehr überrascht. Einige Pflanzen sind noch sehr im Vegetativen, andere hingegen tragen schon große Früchte. Zum Beispiel der Atlantic Giant hat schon eine beachtliche Größe erreicht (gleich rechts, wenn man das Feld betritt, vor dem Mais).                                   Unseren älteren Kompost von letztem Jahr haben wir nun aufgelöst, dafür wächst und wandert der neue Kompost immer weiter am Ende des Gründüngungsblockes. Gleich daneben sind nun die Zwiebelbeete geräumt und bearbeitet. Nun ist also wieder die Zeit der Bodenbearbeitung angebrochen. Neben dem Getreideblock, der schon bearbeitet ist, werden nun auch Kartoffel und Bohnenbeete beräumt und die ersten Feldsalat- und Postelein-Aussaten stehen an. Desweiteren ist auch der Grünkohl schon gepflanzt und gemulcht.

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In der letzten Woche haben wir auch begonnen Pflaumenmus einzukochen, nachdem wie einen Nachmittag lang in Connewitz viele Pflaumen gepflückt haben. Nächste Woche werden wir wahrscheinlich noch eine Aktion machen und in den Wochen darauf sicherlich auch, denn außer den Pflaumenbäumen stehen auch zahlreiche Apfelbäume auf der Fläche. Dann bleibt noch zu sagen, dass es den Hasen gut geht, nachdem sie sich nach einer Ausbüx-Aktion einen Hasenschnupfen geholt hatten.

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Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen, dass Valentin, der in den letzten Wochen tatkräftig mit von der Partie war, seit dieser Woche wieder in der Schule ist und im Herbst, bzw. spätestens im nächsten Frühjahr wieder da sein wird (in seinem Garten stehen übrigens schon die Erdbeeren und der Mangold für nächstes Jahr). Wir drei hatten jetzt auch schon unseren Sommerurlaub, also Marian ist noch voll dabei, und mich hat es in dieser Woche zum Arzt getrieben. Deswegen war Hendrik die Tage allein, doch mit viel Hilfe auf dem Feld. Und zum Glück wächst das Gemüse auch ohne unser ständiges Beisein weiter, wie man hier sieht (Möhren, Sellerie, Fenchel, Porree).

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In diesem Sinne, auf ein tatkräftiges Voranschreiten des Jahres…. und baldiges, freudiges Zusammenkommen in der Gärtnerei.                                                    Mit Grüßen, Charlotte.

 

 

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Fruchtend.

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Liebe GemüseliebhaberInnen,

etwas verspätet kommen heute Bilder der letzten Woche, als es noch sonnig und heiß war. Das kam unserer Zwiebelernte sehr zu gute, denn so konnten die Zwiebeln gut abtrocknen. Am Montag wurden sie aus der Erde gezogen und erstmal auf dem Beet liegen gelassen und konnten am Mittwoch in Kisten gesammelt werden. Nun stapeln sich die Zwiebeln im Bauwagen

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Neben den Zucchini, die unermüdlich Früchte bilden, fangen nun auch die Gurken an. Neben zahlreichen gelben Blüten, habe ich die ersten Gurken entdeckt. Die Tomaten haben auch gut Farbe bekommen und sind weiter in die Höhe, über die Stangen hinaus gewachsen.

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Sehr üppig ist auch die Klee-Gras-Gründüngung, und mit ihr die dazwischenstehende Melde, sodass wir sie schon ein erstes mal mähen wollen. Eine wahre Farbexplosion ist nach wie vor das Blumendreieck, wobei die ersten Pflanzen, wie zum Beispiel die Löwenmäulchen schon wieder verblühen.

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Ein paar schöne, regnerische und kühlere Tage wünscht, Charlotte

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Ein „blop“ nach dem Regen

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Liebe GemüseliebhaberInnen,

nach dem letzten Regen und der mit ihm einhergehenden Schwüle, konnte man den Pflanzen fast beim wachsen zusehen. Es gab ein „Blop“ – und alles war größer und üppiger als zuvor. Auch der Gründüngungsblock, welcher endlich vor sei Wochen eingesät wurde, grünt nun immer mehr. Und noch eine offensichtliche Veränderung gibt es: man kann nun ab den Tomaten bis ins Blumendreieck schauen, da wir gestern die Erbstenreißer entfernt, sortiert und verstaut haben.

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Neues gibt es auch von den Säzwiebeln zu berichten, die nun zu zahlreichen und prächtigen Steckzwiebeln herangewachsen sind. Mitsamt der Hühnerhirse haben wir sie aus der Erde geholt und zum trocknen erstmal liegen lassen. Die Hühnerhirse hingegen haben wir in die Feuertonne getan und verbrannt, um zu vermeiden, dass sie doch aussamt und sich weiter verbreitet.

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Ein schöner Anblick nach diesem Regen sind auch die Kürbisse. Ein paar von ihnen konnten wir auch mulchen.

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Des weiteren haben wir es nun, nach dem Regen, geschafft viele Brombeeren auszugraben und so wieder ein wenig Wiese zu erschließen. Doch gibt es noch genügend Brombeeren, um viel zu naschen und zu ernten. Und auch das Auge kann sich immer wieder erfreuen. In diesem Sinne verbleibe ich mit herzlichen Grüßen, Charlotte

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