Seit Ende Juli.

 

IMG_5469                                                        Liebe GemüseliebhaberInnen,

nun ist die große Erntezeit angebrochen.  Gleichzeitig merkt man schon deutlich, dass die Höhen des Sommers vorüber sind. Die Tage werden kürzer, das Licht verändert sich und Sonne und Wolken wechseln sich, durch den Wind bedingt, beständig ab.  Und wie es bei jedem Wetter so ist, ist es auch bei diesem: den einen Pflanzen gefällt es sehr gut- den anderen weniger. Man könnte sagen, es ist richtiges Kohlwetter gerade. Jeden Tag kann man mehr beobachten, wie sich die Köpfe ausbilden. Anderen, wie zum Beispiel den Tomaten, hat die kühle Nässe weniger gut getan und leider sind nun nicht mehr nur die Blätter von der Braunfäule befallen. Auch die Früchte haben teilweise braune Flecken bekommen. Und auch die Gurken sehen größtenteils leider nicht mehr so gut aus, wie hier auf dem Bild, sondern eher welk. (Auf dem Bild sind gut zu sehen, die Erbsen, die schon wieder hervorsprießen, da wir die Gurken mit dem Erbsen-Reisig gemulcht hatten).

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Wenn man hier und dort zwischen die Kürbis-Pflanzen schaut, wird man manchmal schon sehr überrascht. Einige Pflanzen sind noch sehr im Vegetativen, andere hingegen tragen schon große Früchte. Zum Beispiel der Atlantic Giant hat schon eine beachtliche Größe erreicht (gleich rechts, wenn man das Feld betritt, vor dem Mais).                                   Unseren älteren Kompost von letztem Jahr haben wir nun aufgelöst, dafür wächst und wandert der neue Kompost immer weiter am Ende des Gründüngungsblockes. Gleich daneben sind nun die Zwiebelbeete geräumt und bearbeitet. Nun ist also wieder die Zeit der Bodenbearbeitung angebrochen. Neben dem Getreideblock, der schon bearbeitet ist, werden nun auch Kartoffel und Bohnenbeete beräumt und die ersten Feldsalat- und Postelein-Aussaten stehen an. Desweiteren ist auch der Grünkohl schon gepflanzt und gemulcht.

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In der letzten Woche haben wir auch begonnen Pflaumenmus einzukochen, nachdem wie einen Nachmittag lang in Connewitz viele Pflaumen gepflückt haben. Nächste Woche werden wir wahrscheinlich noch eine Aktion machen und in den Wochen darauf sicherlich auch, denn außer den Pflaumenbäumen stehen auch zahlreiche Apfelbäume auf der Fläche. Dann bleibt noch zu sagen, dass es den Hasen gut geht, nachdem sie sich nach einer Ausbüx-Aktion einen Hasenschnupfen geholt hatten.

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Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen, dass Valentin, der in den letzten Wochen tatkräftig mit von der Partie war, seit dieser Woche wieder in der Schule ist und im Herbst, bzw. spätestens im nächsten Frühjahr wieder da sein wird (in seinem Garten stehen übrigens schon die Erdbeeren und der Mangold für nächstes Jahr). Wir drei hatten jetzt auch schon unseren Sommerurlaub, also Marian ist noch voll dabei, und mich hat es in dieser Woche zum Arzt getrieben. Deswegen war Hendrik die Tage allein, doch mit viel Hilfe auf dem Feld. Und zum Glück wächst das Gemüse auch ohne unser ständiges Beisein weiter, wie man hier sieht (Möhren, Sellerie, Fenchel, Porree).

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In diesem Sinne, auf ein tatkräftiges Voranschreiten des Jahres…. und baldiges, freudiges Zusammenkommen in der Gärtnerei.                                                    Mit Grüßen, Charlotte.

 

 

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